Rosen im Garten

Pflegeleichte Rosensorten für Ihren Garten

Rosen gelten als die Königinnen in der Pflanzenwelt und sind vielseitig verwendbar. Ob als zierende Sträucher, als niedrig wachsende Bodendecker oder als Kletterpflanzen an einer Hauswand – die duftenden Blühpflanzen lassen viel Freiraum für kreative Ideen. Allerdings trauen sich viele Hobby-Gärtner nicht an eine Bepflanzung mit Rosen heran, da sie befürchten, die edlen Blüher seien sehr anfällig und bedürfen einer speziellen Pflege. Nicht aber ADR-Rosen! Diese Sorten tragen das Prädikat „Anerkannte Deutsche Rose“, was eine Orientierungshilfe für all diejenigen sein soll, die sich robuste Rosensorten für ihren Garten wünschen. ADR-Rosen werden über mehrere Jahre in verschiedenen Prüfungsgärten angepflanzt und insbesondere auf Gesundheit und Ästhetik geprüft.

Erfüllen die Pflanzen bestimmte Kriterien, dann erhalten sie nach drei Jahren das ADR-Prädikat. Pflanzen Sie diese widerstandsfähigen Rosen in Ihrem Garten, dann werden Sie ohne viel Arbeitsaufwand lange Freude daran haben. Wir zeigen Ihnen, wie vielseitig einsetzbar und kombinierbar ADR-Rosen sind.

ADR-Rosen: Blühende Pracht für alle Fälle

Für all diejenigen Gärtner, die erstmals Rosen pflanzen oder nur sehr wenig Zeit für die Pflege haben, sind robuste ADR-Rosen genau die richtigen Sorten. Die genügsamen Blühpflanzen entfalten ihre Pracht auch an ungünstigen Standorten und kommen auch mit sehr widrigen Bedingungen zurecht. Folgende Eigenschaften bringen die Pflanzen mit:

  • Kalte Winter und auch Frost sind für diese Rosen überhaupt kein Problem. Sie kommen sowohl mit eisigen Temperaturen wie auch mit gefrierender Nässe bestens zurecht.
  • Die Blühpflanzen weisen eine sehr gute Blattgesundheit sowie eine gute Resistenz gegenüber Pilzerkrankungen wie Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost auf.
  • ADR-Rosen haben kräftige, wohlduftende und farbintensive Blüten, welche zudem die Eigenschaft haben, sich selbst zu reinigen.
  • Neben einer langen Blühdauer machen auch der üppige Wuchs und die Vielzahl an Blüten die Pflanzen zu beliebten Gartengewächsen.
  • Ob Strauchrosen, Kletterrosen, Edelrosen, Zwergrosen oder Beetrosen – letztendlich gibt es von jeder Rosenart eine oder mehrere Sorten, welche das Prädikat „ADR“ tragen.

Hier fühlen sich ADR-Rosen wohl

Grundsätzlich lieben Rosen sonnige Standorte mit lockerer Erde. Staunässe sollte vermieden werden, ebenso wie Stauhitze, denn diese kann zum schnellen Verblassen und Welken der Blüten führen. Die widerstandsfähigen ADR-Rosen sind hingegen weniger empfindlich und können auch an schattigen Standorten, in sandigen Böden wie auch an Steinmauern gepflanzt werden. Ebenso sind die genügsamen Pflanzen auch wunderbar geeignet, um im Topf oder Kübel gehalten zu werden. Für die Bepflanzung eines Rankgitters eignen sich Kletterrosen hervorragend. Sollen die Blüher im Balkonkasten gepflanzt werden, dann sind niedrig wachsende Sorten empfehlenswert. Da Rosen weder Trockenheit noch Staunässe mögen, ist es sinnvoll, beim Pflanzen eine zusätzliche Drainageschicht in das Gefäß mit einzubauen, damit überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Sollen die Rosen einen besonders sonnigen Platz zieren, an welchem sich auch mal die Sommerhitze stauen kann, dann setzen Sie am besten ein dreieckiges Sonnensegel aus Markisenstoff als Schutz ein. Dieses eignet sich besonders gut für Süd-West-Balkone oder für eine kleinere Ecke auf der Terrasse. Sie haben bereits ein großflächiges, viereckiges Sonnensegel zentral über der Terrasse befestigt, möchten hier aber auch gerne ein schönes Rosengitter an die Hauswand bauen? Kein Problem! ADR-Rosen gedeihen auch an schattigen, weniger luftigen Standorten hervorragend!

Die optimalen Begleiter für Ihre Rosen

ADR-Rosen können an nahezu jedem Standort gepflanzt werden und sind flexibel einsetzbar. Bei der Auswahl der jeweiligen Begleitpflanzen spielen somit nicht nur ästhetische Aspekte eine Rolle, sondern vor allem auch die Standortbedingungen, mit welchen die Begleiter ebenfalls zurechtkommen müssen. Prachtstauden wie Phlox, Allium, Rittersporn oder Schafgarbe sind hervorragende Rosenbegleiter, sollten aufgrund ihrer Höhe allerdings nicht zu dicht an Rosensträuchern gepflanzt werden.
Wer es romantisch mag, kombiniert rosafarbene und weiße Rosen mit blühenden Ziersträuchern wie Schmetterlingsflieder oder mit wohlduftendem Lavendel. Wenn Sie Abwechslung lieben, dann wählen Sie Stauden mit Rispen- oder Schleierblüten in Komplementärfarben. Ebenso bildet violett-, rosa- oder weiß-blühende Bergminze mit ihren Blütenkerzen einen aufregenden Kontrast zu den rund geformten Rosenblüten. Gelbe oder orangefarbene Sorten kommen in Verbindung mit violett-blühender Bergminze besonders gut zur Geltung.
Möchten Sie ADR-Rosen an einem eher schattigen Platz pflanzen, dann ist Buchsbaum der optimale Begleiter. Dieser kommt auch ohne viel Sonne aus und eignet sich bestens zur Beeteinfassung oder als dekorativer, klein wachsender Strauch zwischen einzelnen Rosenstöcken.
Aber auch Ziergräser wie zum Beispiel Lampenputzergras, Liebesgras oder Blauschwingel bieten sich als Rosenbegleiter an und werden bevorzugt in Beeten mit unterschiedlich hoch wachsenden Strauchrosen eingesetzt und lassen diese im unteren Bereich voller wirken.

Verwirklichen Sie Ihre ganz persönlichen Kreativideen und pflanzen Sie pflegeleichte ADR-Rosen als attraktiven Blickfang in Ihrem Garten.

 

 

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2019-02-01T19:15:10+00:00Von |Infos|
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